Unsere Gottesdienste
10.15 Uhr Gottesdienst am Sonntag
Herzliche Einladung zu unseren 10.15 Uhr Gottesdiensten an jedem Sonntag in der Stadtkirche Ohligs.
Gottesdienst ist eine Zeit in der ich ganz bei mir bin, in der ich Gott begegne. Er bietet Raum zum Innehalten, zum Gebet, zum Hören des Wortes Gottes, zum Nachdenken, zur Gemeinschaft, zur gemeinsamen Feier des Abendmahls (2. Sonntag im Monat).
Herzliche Einladung zum Mitfeiern!
Die aktuellen Prediger entnehmen Sie bitte dem Gottesdienstplan.
Jeden Sonntag laden wir zum Kirchencafé ein!
Im Anschluss an den Gottesdienst, haben Sie bei einer Tasse Kaffee oder Tee, die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Dazu laden wir herzlich im Anschluss an den Gottesdienst, jeweils am 1. Sonntag im Monat zu einen gemütlichen Kirchencafé im Gemeindezentrum und an den anderen Sonntagen zu einem Stehcafé in der Kirche ein.
Erster Sonntag im Monat, 11.30 Uhr Ohligser Familienkirche
Familien mit Kindern im Alter von ein paar Monaten bis zu 10 Jahren, treffen sich in der Ohligser Stadtkirche, um gemeinsam spannendes aus der Bibel zu erfahren, zu basteln, zu singen und Freude und Gemeinschaft miteinander zu feiern. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie!
Unser Gottesdienstteam
Prädikant*innen
Prädikantin Miriam Hindenberger
miriam.hindenberger@ekir.de
Mein Name ist Miriam Hindenberger, 47 Jahre alt, und arbeite als staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin in einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderung vom LVR. Das Prädikantenamt für nicht hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Kirche ist ein reines Ehrenamt, dass zwei Jahre intensiver Ausbildung theoretischer und auch praktischer Art umfasst. Für mich ist der Prädikantendienst ein ganz besonderes Ehrenamt, das ich in unserer Gemeinde und im Kirchenkreis ausüben darf. Denn es stehen Menschen auf der Kanzel, die keine Voll-Theologen oder Diakone/Diakoninnen sind. Menschen, die aber durch ihre Berufs- und Lebenserfahrung neue Impulse geben. Lange Zeit habe ich Jugendliche in ihrer Konfirmandenzeit begleiten dürfen. Mit Jugendlichen über den Glauben und über Erfahrungen mit Gott zu reden, Sinnfragen anhand von Bibeltextstellen zu diskutieren und gleichzeitig stärkend und unterstützend den Glauben der Jugendlichen begleiten zu dürfen, war für mich Motivation lange mitzuarbeiten. Auch jetzt, in meinem Prädikantendienst, darf ich Menschen in ihrem Glauben begleiten. Sich auf das Prädikantenamt einzulassen, bedeutet nicht nur, Gottesdienste, Andachten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen vorzubereiten, sondern sich auch intensiv mit dem eigenen Glauben und der Bibel inhaltlich auseinanderzusetzen. Mir ist es dabei wichtig, immer wieder aufs Neue herauszufinden, was der Text beispielsweise. mit mir in und mit meinem Alltag macht und was ich der Gemeinde mitgeben kann. Die Vorbereitung und die Nachbereitung sind daher für mich nicht nur spannend, sondern auch bereichernd. Denn
so kommt man mit den Mitmenschen nach einem Gottesdienst, einer Veranstaltung, etc. ganz anders ins Gespräch. Biblische Texte zu hinterfragen und darüber zu diskutieren, wie die Texte in meinen und unseren Alltag passen; zu überlegen und auch auszuprobieren, wie es praktisch aussehen kann, das kann man meiner Meinung nach am besten im Dialog. Zu berichten, welche Erfahrungen ich in meinem Glauben und mit Gott mache, soll andere ermutigen sich auf Gott einzulassen und selbst darüber zu erzählen.
Prädikantin Petra Heidelberg
petra.heidelberg@ekir.de
Mein Name ist Petra Heidelberg, 54 Jahre alt, verheiratet. Hauptberuflich arbeite ich als Apothekerin in einer öffentlichen Apotheke. Seit meiner Kindheit bin ich aktiv in der evangelischen Kirchengemeinde Ohligs tätig, in der Kirchenmusik, als Kindergottesdiensthelferin, zeitweise im Presbyterium. Nach reiflicher Überlegung habe ich die Ausbildung zur Prädikantin absolviert und gestalte jetzt seit über 10 Jahren Gottesdienste in Ohligs und im Kirchenkreis. Und das mache ich sehr gerne! Ich bin aber auch immer noch mit der Oboe in der Musik unterwegs. Ich hatte als Jugendliche die Idee, Pfarrerin zu werden. Diese Idee wurde dann von Pfarrer Jens Schrader wieder aufgegriffen, als ich während meiner Zeit im Presbyterium mehrmals Wochenenden alleine gestaltet habe. Etwas für eine Gruppe theologisch auszuarbeiten, machte mir sehr viel Spaß, und ich wurde so ermutigt, dies mir und der Gemeinde zuzutrauen. So startete ich 2008 an der Seite von Pfarrer Dirk Stark die dreijährige Ausbildung zur Prädikantin. Mittlerweile weitet sich die Ausgabe als Prädikantin in den ganzen Kirchenkreis aus, was ich auch als Teil des Klingenkirchen-Prozesses sehe.
Diakon Prädikant Simon Stracke
simon.stracke@ekir.de
Mein Name ist Simon Stracke. Ich bin Diakon und Prädikant im Hauptamt in der Evangelische Kirchengemeinde Solingen-Ohligs. Seit vier Jahren arbeite ich in Ohligs. Dabei verstehe ich mich als jemand, der Brücken schlägt – zwischen Kirche und Lebenswelt, zwischen Gottesdienst und Spielplatz, zwischen geistlichem Anspruch und gelebtem Alltag. Neue Formate und Angebote im Quartier gehören ebenso zu meinem Dienst wie die Begegnung mit Menschen an ganz unterschiedlichen Orten. Seit Mai 2025 ist durch meine Ordination zum Prädikanten der Dienst der öffentlichen Verkündigung, der Sakramentsverwaltung und der Seelsorge hinzugekommen. Damit übernehme ich Verantwortung für die Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdiensten sowie für Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Für mich schließt sich damit ein Kreis: Menschen, denen ich im Gemeindeleben begegne, darf ich nun auch an entscheidenden Lebenspunkten geistlich begleiten. Beide Dienste gehören für mich zusammen: die diakonische Präsenz im Gemeindeleben und die öffentliche Verkündigung des Wortes Gottes. Mir ist wichtig, dass Kirche verlässlich und nah bei den Menschen ist – im Gottesdienst ebenso wie im Alltag der Gemeinde.
Diakonin Prädikantin Bärbel Albers
baerbel.albers@ekir.de
Liebe Ohligser Gemeinde, mein Name ist Bärbel Albers, ich bin 61 Jahre alt, von Beruf Diakonin, und ich bin Prädikantin. Seit einem Jahr bin ich jetzt schon in der Gemeinde im sozial-diakonischen Dienst unterwegs. Dabei habe ich schon viele liebe Menschen bei Geburtstagsbesuchen, beim Mittagstisch oder den Geburtstags-Kaffeetrinken, zu denen ich einlade, kennenlernen dürfen. Seit 21 Jahren bin ich als Prädikantin im Predigtdienst unterwegs – im Jahr 2005 wurde ich in Wuppertal ordiniert, nachdem ich vorher bereits viele Jahre „beauftragt“ war – das war eine Art kleine Ordination auf Zeit. In meinem Hauptarbeitsfeld in Gräfrath feiere ich gerne Gottesdienste mit allen Altersgruppen, mit der Kita, Familien, Konfirmand:innen, aber auch ganz „normale“ Gottesdienste. Viele Taufen habe ich schon durchführen dürfen, besonders an einer vorherigen Stelle in Jüchen viele Jungen und Mädchen im Rahmen der Konfirmandenarbeit. Bevor ich nach Ohligs kam, war ich fast sieben Jahre in der Dorper Gemeinde mit dem gleichen Stellenanteil wie jetzt in Ohligs. Dankbar blicke ich dort insbesondere auf die vielen positiven Erfahrungen bei Beerdigungen, die ich machen durfte. Das war für mich sehr bereichernd, Menschen in Trauer, Trost und Hoffnung vermitteln zu können. Das, was ich auf der Kanzel predige, predige ich zuerst mir selbst – es ist mein Glaube, mein Vertrauen auf Gott, dem ich Ausdruck verleihe und weitergebe. Gerne teile ich diesen Glauben auch mit Ihnen, liebe Ohligser, im Gottesdienst und im Alltag!
Was ist eigentlich ein Prädikant, eine Prädikantin?
In der Evangelischen Kirche im Rheinland können ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende auf Antrag des Presbyteriums nach landeskirchlichen Vorbereitungskursen ordiniert und in den Dienst der Prädikantin oder des Prädikanten berufen werden. Die rheinische Kirche betont, dass neben dem Pfarramt, das hauptberuflich und nach Absolvierung eines theologischen Studiums, der wissenschaftlichen Prüfungen und des pfarramtlichen Vorbereitungsdienstes ausgeübt wird, auch Gemeindeglieder, die dazu nach dem Urteil der Gemeindeleitung befähigt sind und zugerüstet wurden, den Dienst an Wort und Sakrament und in der Seelsorge ausüben können. Neben der Gabe der Wortverkündigung sollen Prädikantinnen und Prädikanten über eine ausreichende Allgemeinbildung und biblische Kenntnisse verfügen sowie Verständnis für theologische Fragen zeigen und sich im kirchlichen Leben bewährt haben. Sie hießen in der rheinischen Kirche bis Anfang 2004 „Predigthelfer“ oder „Predigthelferin“, eine Bezeichnung, die von vielen als missverständlich und irreführend angesehen wurde. Seitdem ist die in der Evangelischen Kirche in Deutschland weit verbreitete Bezeichnung Prädikantin bzw. Prädikant gültig, was übersetzt nichts anderes heißt als Predigerin oder Prediger. Etwa 650 ehrenamtliche Prädikantinnen und Prädikanten gibt es in rheinischen Kirche. Sie kommen aus allen Altersgruppen, Berufen und sozialen Schichten und tun ihren Dienst im strikten Sinne ehrenamtlich. Dabei tragen sie in der Ausübung ihres Predigtdienstes ebenso wie die Pfarrerinnen und Pfarrer den Talar. Auch beruflich Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge, Bildungsarbeit und Diakonie mit der Anstellungsfähigkeit als Diakon oder Diakonin, Gemeindehelferin oder Gemeindehelfer, Gemeindepädagogin oder Gemeindepädagoge können ordiniert werden und den Dienst als Prädikantin oder Prädikant im Rahmen ihrer Anstellung ausüben. Von ihnen gibt es zur Zeit etwa 150 im Rheinland.